Wettbewerbsverfahren Gerling Quartier
Die Zukunft des Gerling-Areals hat ein städtebauliches Gesicht. In einem mehrstufigen, ambitionierten Verfahren hat sich das Büro kister scheithauer gross, Architekten und Stadtplaner GmbH aus Köln gegenüber seinen Konkurrenten in der letzten Stufe durchgesetzt.
Im April dieses Jahres hat der neue Eigentümer des Gerling-Areals, die Frankonia Eurobau Friesenquartier GmbH, ein Gutachterverfahren zur Zukunft des Gerling-Areals in Kooperation mit der Stadt Köln auf dem Weg gebracht. Um für diese schwierige Aufgabe Ideenvielfalt und Realisierbarkeit gleichermaßen zu gewährleisten, hat die Projektgesellschaft Frankonia Eurobau Friesenquartier GmbH, deren Gesellschafter die Frankonia Eurobau AG, Nettetal und die Immofinanz AG, Wien sind, national und international renommierte Architekturbüros aufgefordert, sich diesem mehrstufigen Verfahren zu stellen, bei dem die Anforderungen schrittweise verfeinert und die Büros selektiert wurden.
Am 19. 10 2007, hat nun ein 13-köpfiges, hochkarätig besetztes Empfehlungsgremium unter dem Vorsitz der früheren Münchner Stadtbaurätin, Frau Prof. Christiane Thalgott, eine einstimmige Entscheidung zugunsten des Kölner Architekturbüros kister scheithauer gross, Architekten und Stadtplaner GmbH getroffen. Den zweiten Platz belegt das Büro Steidle Architekten aus München und den dritten das Büro Petzinka Pink Architekten aus Düsseldorf.
Der Kölner Siegerentwurf zeichnet sich durch ein hohes Maß an Sensibilität gegenüber den bestehenden, zumeist denkmalgeschützten Gebäuden des Gerling-Areals aus. Behutsam und geschickt werden Dachaufbauten angeboten, die zusätzliche, effizienter organisierbare Flächen ergeben, ohne den baukulturell wertvollen Charakter des Areals zu verfremden. An sorgfältig ausgewählten Stellen werden zusätzliche Neubauten errichtet, die mit einer eigenen Architektursprache für die Zukunft des Gerling-Areals wichtige Akzente setzen. So gibt ein sog. Torhaus dem Gereonshof eine zusätzliche Fassung, das auch mit seinen Nutzungen dazu beitragen soll, den Platzraum künftig zu beleben. Um das alte Stadtarchiv entsteht ein neues innerstädtisches Wohnen mit einem eigenen Flair. Das Hochhaus am Gereonshof wird zu einem Wohnturm mit großzügigen Wohnungen, die einem die Kölner Silhouette eröffnen. Im Bürotrakt von Gerling sowie im angrenzenden Hufeisengebäude entsteht ein luxuriöses Hotel mit Kongressangeboten.
„Auf dieser städtebaulichen Grundlage werden in den nächsten Monaten konzeptionelle Verfeinerungen stattfinden. Zudem plant die Frankonia Eurobau AG einen zusätzlichen Wettbewerb für die Gestaltung des Gereonshofes, denn er ist das „Herzstück“ des alten wie des neuen Gerling-Areals“, so Uwe Schmitz, Vorstandsvorsitzender der Frankonia Eurobau AG.
Die Frankonia Eurobau AG nimmt eine führende Position auf dem deutschen Development-Markt ein. Frankonia hat sich auf die Entwicklung, Realisierung und Vermarktung hochwertiger Premium-Standorte und Premium-Projekte spezialisiert und deckt als Full-Service-Immobilien-Dienstleister und Immobilien-Investmenthaus die gesamte Wertschöpfungskette rund um die Immobilie ab.
Frankonia identifiziert, entwickelt, baut, vermarktet und managt hochwertige Stadtquartiere mit Wohn- Büro-, Handels- und Hotelimmobilien mit mehrwertigen Nutzungs- und Servicekonzepten.
Die IMMOFINANZ AG wurde 1990 gegründet und ist die führende Immobiliengesellschaft im Zentrum Europas. Die IMMOFINANZ notiert im Prime Market an der Wiener Börse und zählt zu den größten Immobilienaktiengesellschaften Europas. Das Immobilienportfolio umfasst derzeit 2.876 Immobilien aus den Bereichen Wohnen, Büro, Einzelhandel, Logistik, Garagen und Hotels mit 12,5 Mio. Quadratmeter Nutzfläche und einem Verkehrswert von ca. EUR 17,1 Mrd. Kernmärkte der IMMOFINANZ sind im Westen Österreich, Deutschland und die Schweiz, im Osten ist das Unternehmen mit umfangreichen Investitionen in Zentral-, Ost- und Südosteurop sowie Russland und der Ukraine vertreten.




