Zweites Rendezvous Sophie mit Hamburgs Oberbaudirektor Professor Jörn Walter: Harmonie am Mittelweg

ZWEITES RENDEZVOUS SOPHIE MIT HAMBURGS OBERBAUDIREKTOR PROFESSOR JÖRN WALTER:

In illustrem Rahmen mit hochkarätigen Gästen gepflegte Diskussionen zu führen und gezielt auf den Punkt zu kommen – das ist der Sinn der in diesem Jahr etablierten Gesprächsreihe „Rendezvous Sophie“. Wie schon bei der Premiere mit dem früheren Bürgermeister Dr. Klaus von Dohnanyi wurde auch das zweite Treffen in den stilvollen Räumen der „Villa Sophie“ am Mittelweg dem hohen Anspruch gerecht. Hamburgs Oberbaudirektor Professor Jörn Walter belebte den Abend mit seiner erfrischenden, kompetenten Art, in medias res zu gehen.

In Anwesenheit der Architekten-Größen Professorin Mirjana Markovic sowie Professor Carsten Roth schlug Walter einen großen Bogen – vom Immobilienprojekt der Sophienterrassen über die HafenCity und Innenstadt bis zum Sprung über die Elbe nach Wilhelmsburg. Natürlich durfte die Elbphilharmonie nicht fehlen. Freunde der Frankonia AG, künftige Bewohner der Sophienterrassen und interessierte Gäste aus Politik, Wirtschaft und Medien lauschten gebannt, als Professor Jörn Walter einen „individuelleren und maßvolleren Umgang“ mit Bauvorhaben anregte.

„Wichtig ist es, Emotionalität und Persönlichkeit in die Bauvorhaben einfließen zu lassen“, sagte Walter. Angenehmes Beispiel seien die Sophienterrassen: Dort brächten namhafte Architekten ihre Ideen und Stilvorstellungen ansehbar ein. Auch in Sachen „Alte Sophie“, der früheren Standortkommandantur der Bundeswehr, begrüße er intelligente Möglichkeiten, kapitale Bauwerke in Wohnraum umzuwandeln und somit zu erhalten. Während einst alle vom Wasser weg wollten, ziehe es die Menschen nun wieder genau dorthin – an Alster und Elbe, inmitten der Stadt.

Apropos Innenstadt. Derzeit leben dort nur 14.000 Hamburger, so dass neuer Wohnraum geschaffen werden müsse. Felix Lukasch, Frankonia-Niederlassungsleiter in Hamburg, hatte passend dazu eine gute Nachricht parat: „In unserem Projekt am Großen Burstah entstehen neben gewerblichen Flächen auch 24 Wohneinheiten.“

Nach Ende der offiziellen Diskussion, vom renommierten Wirtschaftsjournalisten Dr. Franz Wauschkuhn kompetent dirigiert, ging die Debatte lebhaft weiter. Fortsetzung folgt Anfang 2012.


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