Stellungnahme zu IZ-Artikel vom 13. August 2009

Nettetal, 18. August 2009. Bezugnehmend auf den Artikel "Nicht der Feind des eigenen Geldes" in der Immobilien Zeitung vom 13. August 2009 gibt die FRANKONIA Eurobau AG nachfolgende Stellungnahme ab.

Wie in dem Artikel richtig ausgeführt wird, bestehen bei den aufgezählten Projekten der FRANKONIA Eurobau AG in Düsseldorf und Köln rein sach- und projektbezogene Gründe, die - wie in den Planungen nicht anders vorgesehen - bisher noch keinen Baustart zuließen. Falsch ist jedoch der Eindruck, dass einzelne Projekte möglicherweise gefährdet sind.

Der aktuelle Stand der Projekte Gerling Quartier (Köln) sowie Andreasquartier, Panta Rhei und Königskinder (alle Düsseldorf), ist der folgende:

Gerling Quartier: Der Komplex ist noch bis Ende September 2009 an den Talanx Versicherungskonzern vermietet. Nach dem Auszug des Mieters werden die Baumaßnahmen voraussichtlich noch in diesem Jahr beginnen. Die abschnittsweise Fertigstellung der umfangreichen, hochwertigen Quartiersentwicklung ist für die Jahre 2011 bis 2013 vorgesehen.

Andreasquartier: Auch dieses Objekt ist derzeit noch vermietet. Mit dem Auszug des Mieters, dem Amts- und Landgericht Düsseldorf, ist nicht vor Februar 2010 zu rechnen. Erst nach diesem Zeitpunkt können die Bauarbeiten aufgenommen werden.

Panta Rhei: Die bislang erzielte Vorvermietungsquote hat die selbst gesteckten Voraussetzungen für einen Baustart noch nicht erreicht. Die FRANKONIA Eurobau AG rechnet damit aber in absehbarer Zeit. Die laufende Entwicklung ist mit der Flughafen Düsseldorf GmbH einvernehmlich abgestimmt worden. Die Entwicklung des Panta Rhei ist somit nicht gefährdet, sondern wird zu gegebenem Zeitpunkt in die Realisierungsphase übergehen.

Königskinder: Vor dem Abschluss des derzeit beim Regierungspräsidium laufenden Verfahrens um die Frage, ob im Düsseldorfer Medienhafen Wohnbebauung zulässig ist, werden keine Baumaßnahmen erfolgen. Es besteht berechtigte Hoffnung, dass im Einvernehmen mit allen Beteiligten bald die baurechtlichen Voraussetzungen vorliegen und im kommenden Jahr mit dem Bau begonnen werden kann.

Alle oben genannten Projektentwicklungen sind Gemeinschaftsprojekte der FRANKONIA Eurobau AG und der Immofinanz AG. In dem IZ-Artikel wird indes der Eindruck erweckt, dass "Schwierigkeiten" seitens der Immofinanz für die laufenden Projekte "nichts Gutes" erahnen lassen. Dies ist nicht der Fall. Die österreichische Immofinanz hat ihre Eigenkapitalanteile für diese Projekte vereinbarungsgemäß erbracht und der FRANKONIA Eurobau AG versichert, ihre gesellschafterlichen Verpflichtungen weiterhin uneingeschränkt zu erfüllen. Sowohl die Finanzierung als auch die planmäßige Durchführung der Projektentwicklungen und deren Realisierung sind somit gesichert.

Insofern stellt sich nicht - wie aus dem Tenor des Artikels herauszulesen - die Frage, ob die Projekte gefährdet sind. Sollte es im Einzelfall dennoch zu Verzögerungen der bisher im Plan befindlichen Projekte kommen, wird die FRANKONIA Eurobau AG dies gegebenenfalls kommunizieren. Auf Marktgerüchte geht die FRANKONIA Eurobau AG im Übrigen generell nicht ein.

Zu der in dem IZ-Artikel geäußerten Einschätzung, die FRANKONIA Eurobau AG reagiere derzeit "nervös" oder "dünnhäutig" auf Vorfälle im Markt: Die FRANKONIA Eurobau AG ist nicht "hektisch", sondern angemessen und konsequent rechtlich gegen eine Berliner Maklerfirma vorgegangen, die das Projekt Gerling Quartier ohne jede Legitimation und mit falschen Angaben ungefragt Investoren im Markt angeboten hat. Derart geschäftsschädigendes Verhalten, das geeignet ist, für Verunsicherung bei Finanzierungs- und Geschäftspartnern zu sorgen sowie Verlässlichkeit und Glaubwürdigkeit der FRANKONIA Eurobau AG in Frage zu stellen, machte es zwingend notwendig, so und nicht anders mit einer Einstweiligen Verfügung zu reagieren - auch um weitere Schäden zu vermeiden.