Vor den Toren der „Lenbach Gärten“: Unbekannte Lenbach-Portraitstudien bis 12. Februar zu besichtigen

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Ausstellung im Münchner Kunst-Pavillon

Vor den Toren der „Lenbach Gärten“: Unbekannte Lenbach-Portraitstudien bis 12. Februar zu besichtigen

12. Januar 2006, München: Im Herzen Münchens, zwischen dem Alten Botanischen Garten und dem Kloster St. Bonifaz, entsteht derzeit unter dem Namen „Lenbach Gärten“ ein hochwertiges neues Stadtquartier. Unter der Leitung der Frankonia Eurobau Max-Viertel GmbH setzen die renommierten Architekten Hilmer & Sattler und Albrecht sowie Otto Steidle (†) mit dem Rocco Forte-Fünf-Sterne-Plus Hotel, dem Max-Palais, den Steidle Lofts, dem Klenze Palazzo und den Wohnungen am Kloster St. Bonifaz sowie den Büros für zwei Weltfirmen innovative und zukunftsweisende Akzente.

Den Bauherren, die Architekten und Sir Rocco Forte verbindet dabei ein ausgeprägter Sinn für die Tradition und das kulturelle Lebensgefühl in der Maxvorstadt. Das Motto vom „Leben im Geist der Könige“ ist ganz bewusst gewählt. Das Haus des Malerfürsten Franz von Lenbach mit seinem toskanischen Garten direkt am Königsplatz gab den Impuls nicht nur für den Namen, sondern vielmehr für den Geist der „Lenbach Gärten“ in bewusstem Bezug auf die Umgebung der von den Namen der Könige Maximilian I. und Ludwig I. sowie der Prinzessinnen Sophie und Luise und des Prinzen Karl bestimmten Straßen.

In diesem Geist eines starken Traditionsbewusstseins erwarb die Frankonia Eurobau Max-Viertel GmbH im Sommer 2005 insgesamt 35 bislang unbekannte, teilweise großformatige Portraitstudien aus dem noch im Familienbesitz befindlichen Nachlass Franz von Lenbachs. Der Münchener Künstler war im späten 19. Jahrhundert einer der begehrtesten Portraitmaler Europas. Kaiser Wilhelm I., Fürst Bismarck und zahlreiche weitere Politiker, Wissenschaftler, Künstler, Dichter, Komponisten und schöne Frauen von Rang gehörten zu seiner Klientel.

Die Portraitstudien aus seinem Nachlass zeigen in ihrem leichten und meisterhaft sicheren Strich dabei einen ganz anderen, zeitgemäß-modernen und wagemutigeren Lenbach als auf den bekannten ausgeführten, im Stile Tizians und Rembrandts dunkel historisierenden Gemälden. Lenbachs lichte und moderne Entwürfe aus seiner Atelier-‚Baustelle’, die mitunter sogar den Pop-Künstler Andy Warhol vorwegzunehmen scheinen, dabei aber immer die jeweiligen Persönlichkeiten einzigartig bannen, werden ins Rocco-Forte-Hotel und in das Max-Palais integriert.

Die bislang unbekannten Lenbach-Studien werden demnächst in einer Ausstellung vom 14. Januar bis 12. Februar 2006 erstmals der Öffentlichkeit vorgestellt. Schauplatz dafür ist der Münchener Kunst Pavillon im Alten Botanischen Garten. Er liegt nicht nur direkt gegenüber der Baustelle der „Lenbach Gärten“, sondern lässt sich als symbolischer Nachfolger des einstigen Glaspalastes von 1858, einer seinerzeit atemberaubend neuen Architektur, ebenfalls mit der Zeit Lenbachs verbinden.

Um den neuen Blick auf einen vermeintlich restlos bekannten ‚Klassiker’ zu unterstreichen und auch nach der Aktualität Franz von Lenbachs 100 Jahre nach seinem Tod zu fragen, wurde für die Ausstellung noch ein besonderes Projekt angeregt. Die Ausstellungsleitung des Kunst Pavillons unter der Federführung des Künstlers Wolfgang Z. Keller hat zeitgenössische Künstlerinnen und Künstler aus Bayern zu einem Wettbewerb eingeladen, anhand von sechs ausgewählten Arbeiten Lenbachs aus der vorgestellten Sammlung Bearbeitungen und Reflexionen einzureichen. Zur Vernissage der Ausstellung „Baustelle Lenbach“ am 13. Januar um 11.45 Uhr werden diese Arbeiten zusammen mit den Lenbach-Originalen vorgestellt. Es sprechen: Uwe Schmitz für die Frankonia Eurobau Max-Viertel GmbH, der Literaturwissenschaftler Dr. Dirk Heißerer für die Familie Lenbach und Wolfgang Z. Keller für die modernen Künstler.

Vernissage: 13. Januar 2006, 11.45 Uhr. Kunst Pavillon im Alten Botanischen Garten, Sophienstraße 7a, 80333 München.

Ausstellung vom 14.1. bis 12.2.2006. Öffnungszeiten: Dienstag bis Samstag 13 bis 19 Uhr, Sonntag 11 bis 17 Uhr, Montag geschlossen.

 

Ansprechpartner für die Presse:

- Frankonia Eurobau Max-Viertel GmbH: Anja Sturme, Tel 0049-2158-9153-45